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Die Uferkante vor Petershausen am Seerhein ist geprägt durch eine dem Stadtbereich vorgelagerte industrielle Struktur, die den Bezug des westlichen Stadtquartiers zum Wasser derzeit noch stark einschränkt. Eine sich auf der Nordseite zunehmend auflösende periphere Stadtstruktur und die damit einhergehend fehlende räumliche Fassung an der viel befahrenen Reichenaustraße trägt weiterhin dazu bei, dass die an diesem Ort vorhandenen qualitativen Potentiale der Seerheinuferlage derzeit nur bedingt wahrgenommen werden können.

Die großräumige Befreiung des Uferstreifens von diesen Industriellen Strukturen eröffnet die einmalige Chance ein integratives Gesamtkonzept für den gesamten Bereich unter gleichzeitiger Einbezugnahme des benachbarten Nordgeländes zu entwickeln.

Die Verknüpfung und Zusammenführung verschiedener, zum Teil zueinander in Beziehung stehender, zum Teil aber auch autarker Institutionen in ein zusammenhängendes räumliches Gesamtensemble, welches die bereits begonnene Entwicklung des Herose Geländes fortschreibt, ist der Ausgangspunkt der vorgeschlagenen Konzeption. Nicht das Nebeneinander verschiedener architektonischer Erscheinungsformen sondern die Zugrundelegung einer einfachen, verbindenden Bebauungstypologie für alle Teilbereiche ist Grundlage der gewählten Entwurfsstrategie.
Die vorhandene Bebauungskante entlang der Reichenaustraße wird dabei durch eine qualitätvolle Verdichtung mit großzügigen Perforationen zum Seerheinufer langfristig als urbaner Bestandteil im städtischen Gefüge erfahrbar.

 

 

 

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