QUARTIER "IN DER SCHMUCKEN" ROSENHEIM [ < ] [ Publikation ] [ Büro ]
 

 

Seit Beginn der Stadtentwicklung haben unterschiedliche Einflussgrößen mit einer damit einhergehenden Überlagerung von Baustrukturen, Richtungen und Standorten das Quartier in der Schmucken als Areal ohne stadträumliche Identität entstehen lassen. Die daraus resultierenden sichtbaren Konflikte werden nicht mittels einer das Quartier übergreifenden Struktur bearbeitet, sondern jede der im Stadtbild vorgefundenen benachbarten Morphologien wird aufgegriffen und für die Aufgabe neu interpretiert. Es entstehen unterschiedliche Orte, die auf ihr gewachsenes Umfeld verweisen. Sie werden über die Freiräume zu einer vielschichtigen Stadtgestalt verknüpft.
Die Grünräume, die die Altstadt mit dem Wasser verbinden, bilden eigenständige stadträumliche Elemente neben den Baustrukturen. Durch Ihre Autonomie vermögen sie die heterogenen Quartiersteile in Beziehung zu setzen. Vom landschaftlichen Park an Mangfallmündung und Innzipfel ausgehend werden sie zum Stadtkern hin zu einer Abfolge urbaner Grünräume moduliert, als deren „steinernen“ Höhepunkt man die Plätze der mittelalterlichen Plätze der Altstadt bezeichnen könnte.

 

 

 

 

  [ zur Übersicht ]   1   2   3