ERWEITERUNG RICHARD-WAGNER-MUSEUM BAYREUTH [ < ] [ Publikation ] [ Büro ]
 

 

Realisierungswettbewerb Bayreuth, 2010
begrenzt offener Wettbewerb mit vorgeschaltetem Bewerberverfahren
Erweiterung des Richard-Wagner-Museum
in Kooperation mit Landschaftsarchitekt Dr. Bernhard Korte
BGF: 2.880m2
Auslober: Stadt Bayreuth
Mitarbeit: Andreas Konrad
Modellbau: Janusz Kruszewski

Grundgedanke unseres Entwurfes ist es, die Neubauten des Richard-Wagner-Museums für eine Reorganisation des nördlichen Gartenteils zu nutzen und diesen wieder stärker an die Villa-Wahnfried mit ihrem axialen Bezug zur Richard-Wagner-Straße zu binden, um die Einheit zwischen Villengebäude und Villengarten herauszuarbeiten. Dabei beziehen wir uns auf den bauzeitlichen Gartenplan, der dem nördlichen Garten eine mehr räumlich geordnete und gefasste Rolle zuwies als dem parkartigen südlichen Garten und der darüber hinaus als Nutzgarten fungierte.

Zentrales Element seiner Anlage bildete zum einen die Baumallee in der Achse des Hauses bis zur Richard Wagner Straße, zum anderen seine Einfriedung durch Pergolen, die das trapezförmige Grundstück nachzeichneten und ihn so zum räumlichen Entree für die Villa Wahnfried werden ließen.

Indem die oberirdischen Teile unseres Entwurfes sich darauf beschränken, diese eingeschossige Umfriedung aufzugreifen und einen ruhigen Rahmen um das nördliche Grundstück legen, verbinden sie sich untrennbar mit dem nun neugeschaffenen Gartenraum und unterstreichen behutsam die baulich - und symbolisch – herausgehobene Stellung der Villa Wahnfried, geben ihr Rahmen und Halt im Stadtraum. Die Anbauten – Siegfriedhaus - und das Gärtnerhaus werden Teil dieser räumlichen Neufassung des Gartens und sind somit auch in ihrer Beziehung zur Villa neu zu lesen.

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