BILDUNGSCAMPUS UND SPORTPARK FREIHAM MÜNCHEN [ < ] [ Publikation ] [ Büro ]
 

 

 

Bildungscampus und Sportpark Freiham München
Nichtoffener, zweiphasiger Realisierungswettbewerb, München 2014, 1. Preis Sportpark, Preisgruppe Bildungscampus (zur Überarbeitung aufgefordert)
Gebäudekonfiguration sowie Bauwerks- und Freianlagenplanung des Bildungscampus (Grundschule, Realschule, Gymnasium, Sonderpädagogisches Förder- und Kompetenzzentrum mit zentralen Einrichtungen) sowie Sportparks (Sportarena, zwei 3-Feld-Sporthallen, Boulderhalle, Schulschwimmbad, Vereinsheim und Freisportanlagen)
in Koorperation mit: Lützow 7, C. Müller, J. Wehberg, Garten- und Landschaftsarchitekten
Ausloberin: Landeshauptstadt München,
vertreten durch das Baureferat Hochbau 5

Nutzfläche Bildungscampus: ca. 33.300 m² (Hochbau)
Nutzfläche Sportpark: ca. 12.800 m² (Hochbau)
Mitarbeiter: Andreas Gülzow, Mengda Shi, Frank Zimmermann
Visualisierung: Sebastian Wolf
Modellbau: Fernando González

 

Mit dem Rahmenplan für das Unterzentrum von Freiham wird die Idee eines kompakten Stadtkörpers verfolgt, der eine deutliche Grenze zwischen Stadt- und Landschaftsraum markiert. Der Bildungscampus ist durch das Straßensystem konsequent als großer, eigenständiger Stadtblock angelegt, der nach Westen und Süden die Kante des Quartiers und damit den Stadteingang artikuliert. Der am westlichen Quartierrand angrenzende Bebauungsstreifen für den Sport und seine Freiflächen definiert hingegen als Nahtstelle einen Übergang in den Landschaftsraum und ist dem Quartier gleichsam als große öffentliche Promenade vorgelagert.

Ziel unseres Entwurfes ist es, die Polarität dieser stadttypologischen Ideen maximal herauszuarbeiten. Dabei lassen wir uns beim Bildungscampus vom Freiraumbegriff des ‚Campus’ leiten, wie er an den historischen Bildungsstandorten definiert ist. Als großer, autonomer und geometrisch gefasster Freiraum wird der Campus über seine bauliche Fassung definiert. Seine Großzügigkeit verleiht ihm ein Alleinstellungsmerkmal im gesamten Stadtquartier, lässt ihn aber weniger als Platz denn vielmehr als gefassten urbanen Park in Erscheinung treten. Die Sportbauten wiederum werden landschaftlich-topographisch als Markationslinie zwischen Stadt- und Landschaftsraum begriffen.


 

 

 

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