GUSTAV-HEINEMANN-SCHULE BERLIN [ < ] [ Publikation ] [ Büro ]
 

 


Gustav-Heinemann-Schule Berlin
Nichtoffener Realisierungswettbewerb, Berlin 2014, Anerkennung
Neubau einer 6-zügigen integrierten Sekundarschule mit gymnasialer Oberstufe.
Pilotprojekt für räumlich-didaktische und technisch-nachhaltige Konzepte
in Kooperation mit: Dr. Bernhard Korte, Landschaftsarchitekt
GN-Bauphysik Ingeniergesellschaft mbH, Bauphysik/Nachhaltigkeit
Auslober: Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Umwelt, Abteilung Städtebau und Projekte

Nutzfläche: ca. 8.200 m²
BGF: ca. 13.500 m²
BRI: ca. 53.00 m³
Mitarbeiter: Olaf Kobiella
Modellbau: Fernando González

 

Die in drei Einzelkörper gegliederten Schulneubauten ergänzen einerseits die Bestandsbauten zu einer in Geometrie und Ausrichtung vielschichtigen und aufgelockerten Gebäudekette, anderseits verdichten sie sich durch ihre Verschmelzung zu einem kompakten und funktional vernetzten Gebäudekomplex. Die so gegliederte Baufigur der Gustav-Heinemann-Schule entwickelt sich im Dialog mit den angrenzenden Stadträumen: Im Osten rahmt die Schule einen großzügigen grünen Pausenhof, der sich zum naturnahen Landschaftsraum und zur Grünzugverbindung öffnet. Im Westen vermitteln Rücksprünge und eine geringere Geschossigkeit der Baukörper zum kleinteiligen Maßstab der angrenzenden Wohnbebauung. Im Norden rückt die Baufigur der Schule an den Straßenraum des Tirschenreuther Rings, öffnet sich im Übergang zur Wiesauer Straße zu einem großzügigen Vorplatz und bildet das stadträumlich signifikante Entrée sowie die gut sichtbare Adresse des Schulareals.

Auftakt und Zentrum der Schule bildet der Baukörper mit den zentralen Funktionen (Mehrzweckraum, Cafeteria, Ganztag, Verwaltung und Bibliothek). An dieses „Herz“ der Schule mit seinem zweigeschossigen Zentralraum, Galerien und der Haupterschließung sind die eigentlichen Unterrichtsbereiche unmittelbar angegliedert. Die Jahrgänge und Fachbereiche sind individuell erschlossen und formulieren mit den zugeordneten Innenhöfen ablesbare Einheiten.

Dauerhafte und natürliche Materialien prägen das Bild der Schule. Die Baukörper aus grauem Handform-Ziegel sind durch gerahmte Fensterbänder aus Metall mit opaken Paneelen (Lüftung) und Vertikalsprossen zur Führung des außenliegenden Sonnenschutzes gegliedert.

 

 

 

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